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Kissel, Konrad und Kanonen

3. Wanderung wieder mit interessiertem Publikum
Kissel, Konrad und Kanonen
Kissel, Konrad und Kanonen

Die Gruppe startete am Oberheiligenhaus zuerst zum Haarberg. Dort empfingen uns Peter-Paul-Gardisten mit einem Kanonendonner. Wir hörten eine Erzählung zu Kampfhandlungen im ersten Weltkrieg, in der Geschichte wurde eine fiktive Schlacht zwischen den Orten Villmar und Arfurt geschildet. Verabschiedet mit einem weiteren Kanonenschuss wanderten wir weiter zum Kissel. Hier erfuhren wir Interessantes zum ehemaligen Marmorbruch. "Märchentante" Marion las uns ein Märchen über einen furchtlosen Ritter, der vom Bodenstein sprang und die Lahn durchschwamm, vor. Die nächste Wegstrecke war abenteuerlich, es ging erst einmal bis zum Friedenskreuz. Hier gab es auch wieder einiges über den heimischen Marmor zu erzählen. Wir gedachten dem Kriegsende vor 100 Jahren, Rita trug ein Friedensgedicht vor. Nun durchwanderten wir die "Liebesallee" bis zum Denkmal des ersten deutschen Königs, Konrad, auf dem Bodensteiner Lay. Bernold trug uns das Lied von Heinrich dem Vogler vor. Herolde überbrachten Heinrich von Sachsen vor 1100 Jahren die Nachricht, dass der verstorbene König Konrad ihm die Krone und somit die Herrschaft über das Land übertragen hatte. Claudia, Hildegard und Michael stellten dies in einer Spielszene dar. Wolfgang Schön hatte dem König auf seinem Denkmal zum gegebenen Anlass die Krone in die Hand gelegt. Ein seltener Anblick. Am Denkmal hörten wir den zweiten Teil des Märchen, diesmal vorgelesen von Rita. Zum mutmaßlichen Standort der einstigen Burg Gretchenstein las uns Bernold aus alten Überlieferungen vor. Dann hatte sich die Gruppe den Imbiss redlich verdient. Gut gestärkt ging es zurück über den Limburger Weg, wo wir das alte Mattheiserkreuz anschauten und erfuhren, warum und von wem es dort aufgestellt worden war. Den Limburger Weg, die alte Handelsstraße von Limburg nach Frankfurt entlang, wanderten wir zurück zum Ausgangspunkt. Danke an alle, die mit ihrem Einsatz dazu beigetragen haben, dass die Wanderung so wunderbar gelungen ist.

© Bücherei Villmar
© Bücherei Villmar